Collagen
Mein künstlerisches Werk begann auf einer Busreise quer durch den afrikanischen Kontinent: Vor mehr als 20 Jahren machte ich mich dort auf die Suche nach meinem Vater. Finden konnte ich ihn nicht, da er bereits gestorben war. Entdeckt habe ich dafür mein künstlerisches Ich, entdeckt habe ich aber auch meine künstlerischen Eltern, die kein Paar in Wirklichkeit gewesen sind: Die beiden Meister*innen der Montagetechnik John Heartfield und Hannah Höch. Auf dieser mehrmonatigen Roadtour entstanden meine ersten tagebuchartigen Collagen.
Gehen 2024 42×50×6 cm
Träumen 2024 42×50×6 cm
Sehen 20244 42×50×6 cm
Schlaf 2024 42×50×6 cm
Traum 2024 42×50×6 cm
Mein wirklicher Onkel ist übrigens der Dokumentarfilm-Regisseur VOLKER KOEPP. Vielleicht gibt es ja hier einen künstlerischen Zusammenhang, fremd ist mir jedenfalls das Medium Film seit meiner Kindheit nicht, dennoch „Schwarze“ Geschichte fehlte in meinen Schulbüchern in den Medien und im alltaglichem. Mein kurzer Film "DAS FREMDE" wurde 2021 auf dem BERLIN INDEPENDENT FILM FESTIVAL gezeigt und im Anschluss im Zusammenhang mit THE ELEPHANT IN THE ROOM: INTERLINKAGES BETWEEN HEALTH, RACISM AND COLONIAL CONTINUITIES an der Charité Berlin aufgeführt und diskutiert.
Mein künstlerisches öffentliches Werk beginnt erst 2019 mit der Ausstellung DAS FREMDE. Anlässlich der Artistic Research Masterclass GLOBE PLAYHOUSE wurde ich daraufhin eingeladen speziell hierfür einen Film zu produzieren. Dieser wurde an die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF im Rahmen eines internationalen Virtual Reality Symposium 2020 uraufgeführt.
Schwarze Geschichte wird bis heute nicht als deutsche Geschichte wahrgenommen. In diesem Zusammenhang sind 2021 auch 14 sequenzielle Collagen entstanden.